Wolga - Getriebe

Das Getriebe war an der vorderen Stirnseite undicht. Es verlor kontinuierlich etwas Öl (wenig aber genug um dem mal nachzugehen).

Beim Wolga - Motortausch schien das Getriebe dicht zu sein. Jedoch haben wir an der Stirnseite des Getriebes keine Dichtung angebracht.

  • Also haben wir das Getriebe nach ca. einem Jahr nochmal ausgebaut, um eine Dichtung zwischen Getriebe und Getriebeglocke anzubringen (incl. Dichtmittel)
  • Gleichzeitig haben wir den Flansch neu abgedichtet (einen Simmerring gibt es an dieser Stelle leider nicht)

In dem Führungsrohr des Flansches gibt es innen eine Art Nut. Es sieht so aus, als ob damit eventuell über das Lager austretendes Öl ins Getriebe zurücklaufen soll. Eine Graphitschnur oder Ähnliches haben wir aber nicht eingelegt.

Das Getriebe ist nun viel dichter als vorher. Leider tropft es trotzdem noch gelegentlich. Hätte da doch eine Dichtschnur reingemusst? Oder ist das ganz leichte Tropfen bei einem Wolga normal? :-P

Getriebeöl ist weiterhin das WAGNER Classic SAE 140 (mild legiert), das ist schon relativ dickflüssig. Damit läuft das Schalten auch bei warmem Getriebe relativ „ratschfrei“. Vielleicht kann es ruhig noch dickflüssiger sein?

Update Ausrichtung

Da der Wolga bei ca 90km/h eine Vibration (Resonanz) hat, habe ich sowohl das Getriebe ausgerichtet (die alte Getriebehalterung mit Federn und Unterlegscheiben zentriert), als auch den Kardanwellen-Flansch nochmal gesäubert, versetzt und mit der Original Dichtung (Tipp: aus dem Trekker-Zubehör für MTS Belarus ;-)). Leider hat es nicht so viel gebracht. - Aber ich habe gelesen, dass das beim Wolga GAZ 24 normal ist in diesem Geschwindigkeitsbereich.

Update Getriebedichtung

Da das Getriebe immer noch leicht undicht war und auch LecWec nichts geholfen hat, hat mein lieber Schrauber doch noch mal das Getriebe ausgebaut und die oberen Dichtungen erneuert.

Das brachte dann endlich den gewünschten Erfolg und das Getriebe ist jetzt endlich dicht. Allerdings „ratscht“ es immer noch leicht beim Schalten einiger Gänge (Synchronringe). Das wurde durch das SAE 140 Getriebeöl schon viel besser und lässt sich durch „bedachtes“ Fahren und Schalten gut kompensieren.

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